Plastik, Fluch oder Segen

Die Mode ist die große Leidenschaft von uns Schüler*innen, da sie sich im ständigen Wandel befindet und immer am Puls der Zeit ist. Ein Projekt der Klassen BFS-MA19 und FOS-G 19.

Aber wir als junge und weltoffene Menschen sehen nicht nur die schönen Dinge des modernen Lebens. Viele Menschen schauen weg und werfen gleichgültig und ohne Bedacht ihren Müll einfach an den Strand oder ins Meer. Die derzeitige Konsumgesellschaft sorgt dafür, dass nicht nur Tiere an Land, sondern auch im Meer stark gefährdet, behindert und getötet werden. So verlieren Delfine und andere Meeresbewohner, die sich in freitreibenden Fischernetzen verfangen, den Kampf und somit ihr Leben. Schildkröten werden mit Plastikstücken in den Nasenlöchern gefunden und sterben qualvoll daran. Es gelangen jährlich über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer. Plastiktüten brauchen 10-20 Jahre, Coffe-to-go Becher 60 Jahre und PET-Flaschen ca. 450 Jahre, bis sie sich? zersetzen. Nach der Zersetzung des Plastikmülls treibt das Plastik als Mikroplastik durch das Wasser und vergiftet Tiere und uns Menschen. Habt Ihr gewusst, dass Ihr jeden Tag Mikroplastik zu Euch nehmt, sowohl im Essen als auch im Trinkwasser und dass unser gesamter Planet damit kontaminiert ist? Laut wissenschaftlichen Studien wird es 2050 mehr Plastik im Meer geben als Fische. Es ist ein sehr wichtiges und brisantes Thema. Nur wir können diese katastrophalen und grausamen Zustände ändern. Schau nicht weg, sondern handele im Interesse Eurer Gesundheit und die der Tiere. Um auf diesen Missstand hinzuweisen, haben die Schüler*innen der Klassen FOS-G19 und die BFS-MA19 ein Projekt gestartet „Plastik, Fluch oder Segen“ und haben in diesem Zusammenhang unter dem Slogan "take care, plastic is everywhere". "Weniger Plastik ist Meer" provokative Outfits entworfen, die die Gesellschaft wachrütteln sollen.

(Text von Manuel Lunk, David Polley und Johanna Ziemer, BFS-MA19)